Letzten Sommer habe ich ein paar Euro in eine Einwegkamera investiert. Einfach mal als Experiment, um zu schauen, was dabei wohl herauskommt. Und vielleicht auch, um ein bisschen was von dem Nervenkitzel von früher zurückzubekommen, wenn man nie wusste, ob das Foto etwas geworden ist, und man sich bis zum Entwickeln gedulden musste, um es herauszufinden.
Drei verschiedene Urlaube durfte die Einwegkamera dann auf Film festhalten. Zunächst ging es im Frühsommer für ein verlängertes Wochenende nach Lüneburg. Eine wunderschöne Stadt, in die ich mich sofort verliebt habe. Historische Gassen, sehr viele Pflastersteine und kleine, unabhängige Läden haben für mich einen Charme, mit dem Großstädte einfach nicht mithalten können.
Der Sommerurlaub startete mit einem Wochenende in Berlin, wo ich einen Punkt meiner Bucket List abhaken konnte und Ed Sheeran live im Olympiastadion gesehen habe. Da die darauffolgenden Tage in Berlin aber wahrscheinlich die heißesten des Jahres waren, wollten wir so oft es ging der Hitze der Großstadt entfliehen und haben Ausflüge nach Potsdam gemacht: erst zur Pfaueninsel und dann zum Schloss Sanssouci (wo es immer noch ziemlich heiß war).
Nach Berlin ging es für mich mit dem Zug in den richtigen Sommerurlaub nach Rügen. Zwei ganze Wochen auf meiner Lieblingsinsel mit Sonne, Strand und Meer, was kann schöner sein?
Der letzte Urlaub für meine Einwegkamera war genau genommen nicht mehr im Sommer. Aber als es im Herbst für ein langes Wochenende nach Texel ging, hatten wir Temperaturen über 20 Grad und Sonne pur. Und das an der holländischen Nordsee im Oktober! Das Wetter haben wir so richtig genossen und die Insel mit dem Fahrrad erkundet. Mein persönliches Highlight neben dem unglaublichen Wetter waren aber die Schafe, die man wirklich überall sieht!
Sonntag, 24. März 2019
Montag, 25. Februar 2019
Wochenglück-Rückblick 250219 | Frühlingserwachen
Vor kurzem bin ich über einen Artikel gestolpert, dessen Konzept mir sehr gut gefallen hat: Ein Wochenrückblick, in dem man sich die Frage stellt, was einen in der vergangenen Woche glücklich gemacht hat. Ich habe das Gefühl, durch diese einfache Frage vergisst man nicht, auch die kleinen Dinge des Lebens wertzuschätzen. Einen Wochenglück-Rückblick zu schreiben, möchte ich deshalb jetzt ausprobieren, auch wenn ich nicht den Anspruch an mich selbst habe, jede Woche einen zu schreiben. Aber wer weiß, vielleicht folgen hiernach ja noch weitere..
Frühlingsblüher
Im Garten sprießen die ersten Krokusse und Perlhyazinthen aus der Erde. Der Anblick dieser Frühlingsbringer macht mich so glücklich. Jeden Tag mache ich eine Runde durch den Garten und schaue nach, ob sie auch endlich anfangen zu blühen.
Self-Care im Alltag
Nach einem anstrengenden Arbeitstag diese Woche habe ich erst einen Mittagsschlaf (oder eher Spät-Nachmittags-Schlaf) gemacht und danach auf dem Sofa Blaubeer-Pfannkuchen zu Abend gegessen, während eine Folge Germany's next Topmodel im Fernsehen lief. Das klingt vielleicht erst mal sehr banal, aber es war meine Art, mich für einen langen Tag und eine fast geschaffte Arbeitswoche zu belohnen.
Lieblingslieder im Radio
Das Lied "Love Someone" von Lukas Graham ist mir in den letzten Tagen häufiger im Radio begegnet und ich habe mich jedes mal so sehr darüber gefreut, weil ich dieses Lied so unfassbar schön finde. Außerdem ist es für mich in einer Zeit, in der man dank Smartphone auf Knopfdrück alles hören kann was man möchte, nochmal besonderer, ein Lieblingslied im Radio zu hören. Zum einen, weil man nicht damit rechnet und dann positiv überrascht wird. Und zum anderen habe ich dann immer das Gefühl, jemand anderes hat gerade dieses Lied ausgesucht und macht mir damit eine Freude. Es klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich bescheuert, aber ich freue mich jedes Mal wie ein Schneekönig, wenn ich beim Autofahren ein Lieblingslied im Radio höre, auch wenn ich es ansonsten jederzeit selbst abspielen könnte.
Milde Temperaturen und viel Sonne
Das sensationelle Frühlingswetter mit blauem Himmel und Sonne pur hat meine Stimmung so sehr gehoben. Ich bin tatsächlich sogar ein bisschen in Urlaubsstimmung gekommen, was vielleicht dann doch nicht so günstig ist, weil ich vor dem nächsten Urlaub im April noch so einiges zu erledigen habe. Aber diese Woche habe ich versucht, so viel Sonne wie möglich zu tanken! Es kam sogar schon zum ersten Spaziergang des Jahres ohne dicke Jacke. Dabei habe ich dann auch am strahlend blauen Himmel den ersten Schwarm Zugvögel zurückkommen sehen.
Dienstag, 29. Januar 2019
Nothing burns like the Cold
Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, dem Winter nach der Weihnachtszeit (sprich Januar/Februar) eine faire Chance zu geben und mich nicht wie sonst immer über die kurzen, tristen Tage zu beklagen und den Frühling herbeizusehnen. Dafür habe ich mir einige Projekte überlegt, die man nur im Winter umsetzen kann. Und als letzte Woche die Temperaturen konstant unter Null Grad gefallen waren, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und bin eines der Projekte angegangen: Windlichter aus Eis herstellen.
Das Ergebnis ist wunderschön geworden. So schön, dass ich ungefähr 80 Fotos machen musste und mir dabei trotz Handschuhen fast die Finger abgefroren hätte. Aber ich finde, es hat sich gelohnt!
Abonnieren
Posts (Atom)