Sonntag, 31. Dezember 2017

Christmas with Kids



Dieses Jahr war die Adventszeit für mich weniger besinnlich und dafür umso nervenaufreibender. Bis kurz vor Weihnachten war ich im Praktikum an einer Grundschule. Und obwohl die Weihnachtszeit mit Kindern immer einen ganz besonderen Zauber hat, fehlte mir zum Besinnlich sein einfach die Zeit. Denn der Praktikumsbericht, der seit heute übrigens offiziell fertig ist, schreibt sich leider nicht von allein. Und auch die für die Kinder geplanten Aktionen, waren sie auch noch so weihnachtlich, brachten mich so manches mal zum Verzweifeln. Als die Knusperhäuschen und Weihnachtskarten dann von den Kindern hergestellt waren, konnte ich schon wieder aufatmen. Jetzt bin ich umso glücklicher, noch einige Tage frei zu haben und die besinnliche Adventszeit mit Keksen und guten Filmen nachzuholen. Und zum Glück kann ich auch ganz ohne nervigen Praktikumsbericht ins neue Jahr 2018 starten!

Samstag, 7. Oktober 2017

You make Kingdoms and Castles on your own




 Ich habe mich immer noch nicht entschieden, ob mich das Schloss Wernigerode nun mehr an Hogwarts oder mehr an ein Märchenschloss erinnert. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus Beidem. Auf jeden Fall ist es definitiv einen Besuch wert!
An einem verregneten Sonntagmorgen sind wir also mit immer noch schmerzenden Füßen hochgelaufen und haben uns das Schloss angeschaut. Ich liebe es, mir in geschichtsträchtigen Gebäuden vorzustellen, wie die Menschen früher dort gelebt haben und was für Tragödien vielleicht in diesen Räumen passiert sind. Von Rittern, die in den Schlosshof einreiten und Grafen, die im großen Saal Feste feiern. Mit diesen Gedanken ging es dann auch wieder nach Hause, aber ich habe das Wochenende im Harz sehr genossen!





Dienstag, 3. Oktober 2017

Where witches are said to have danced


 


Was ich fast noch mehr liebe, als Sommerurlaube auf Rügen, sind Wochenendausflüge an Orte, die ich noch nie gesehen habe. Also wurde spontan ein kleiner Koffer gepackt und ab in den Harz!
Unsere erste Anlaufstelle war natürlich der sagenumwobene Blocksberg. Hoch gings mit der Eisenbahn, und von dort sind wir dann herabgewandert. Zum Glück haben wir relativ früh eine Abzweigung gefunden, um dem überlaufenen Hauptweg zu entkommen, und waren dann fast ganz allein in der Natur. 
Es ist faszinierend, wie viele kleine verwunschene Plätze man plötzlich findet, wenn man nur aufmerksam durch den Wald geht. Zur einen Seite winzige rostrote Pilze, zur anderen ein zwischen Tannen versteckter Weg hin zu einem Bachlauf; silbern schimmernde Baumstämme oder höhlenartige Felsformationen, die vielleicht einer Hexe Unterschlupf geben könnten.
Ich muss aber auch sagen, dass die letzten 2 Kilometer unserer Wanderung leider von schmerzenden, mit Blasen überwucherten Füßen geprägt waren. Nächstes Mal nehme ich den Hexenbesen mit und fliege einfach hoch auf den Blocksberg!






Sonntag, 1. Oktober 2017

Lost in the Forest



"Nighthawks seem to sense that now is the time.
Deep inside them burns the raging fire of life. He'll take back what he owns.
Death cannot take hold, if I can keep momentum.
Fortresses of stone, turn into crystal tears soothed by southern winds; 
I've found my strength now. Now is the time."

Samstag, 9. September 2017

The Cure for everything is Salt Water – Sweat, Tears or the Sea



Unseren letzten Abend haben wir traditionellerweise mit einem Cocktail auf der Selliner Seebrücke ausklingen lassen. Und auch wenn ich jetzt schon einige Tage zu Hause bin, am liebsten würde ich direkt ins Auto steigen und wieder Richtung Norden fahren.
Dank meiner Lieblingsinsel befinde ich mich in einem ziemlichen Zwiespalt: Auf der einen Seite will ich so viele neue Orte wie möglich entdecken, auf der anderen Seite ist es für mich völlig selbstverständlich, den Sommer auf Rügen zu verbringen. Zum Glück habe ich ja noch viel Zeit um sowohl auf der Welt herumzukommen, als auch Rügen einen Besuch abzustatten.

Mittwoch, 6. September 2017

Of flint Pebbles and holy Stones

Nach einem längeren Fußmarsch durch Wälder und Brennnesselsträucher, wobei man den zahlreichen Mückenschwärmen ausweichen muss, öffnen sich vor einem die Feuersteinfelder. Bleibt man nur im vorderen Teil, kann einem das wahre Ausmaß der Größe gar nicht bewusst werden. Aber sobald man den Bereich mit den Heideinseln und Sträuchern hinter sich gelassen hat, erblickt man tatsächlich das Steinerne Meer. Und dann versteht man auch, warum es so heißt.




Und wie wahrscheinlich alle anderen Besucher auch, haben wir uns direkt auf die Suche nach einem Hühnergott gemacht.
Zur Erklärung, Hühnergott = vom Wasser ausgehöhlter Feuerstein mit einem Loch.
Aber weil wir wohl nicht die Ersten mit dieser Idee waren, blieb unsere Suche nach einem Glücksbringer leider erfolglos.




Montag, 4. September 2017

See the Line where the Sky meets the Sea?



 Die Kreidefelsen sind wohl das Wahrzeichen von Rügen. Und weil ich bei meinem letzten Besuch 8 Jahre alt war und ziemlich seekrank auf einem Tourischiff daran vorbeigefahren bin, konnte ich mich kaum noch daran erinnern. Also sind wir diesmal an Land geblieben und haben diesen tollen Blick für einige Zeit auf uns wirken lassen.



Am Abend waren wir auf Empfehlung im Kleinbahnhof Sellin, einem alten Bahnhofsgebäude, das heute als Restaurant genutzt wird, aber nichts von seiner nostalgischen Bahn-Atmosphäre verloren hat. Wie sehr ich Gebäude liebe, die einen in eine andere Zeit versetzen!
Mit Blick auf den immer mal vorbeikommenden Zug konnten wir also typisch norddeutsches Essen a.k.a. Fisch genießen.

Sonntag, 27. August 2017

Through the Woods to the Castle




Obwohl wir diesen Sommer unglaublich viel Glück mit dem Wetter hatten und eigentlich jeden Tag am Strand hätten verbringen können, habe ich doch darauf bestanden, einige Tagesausflüge zu machen. Unser erstes Ziel war das Jagdschloss Granitz. Man geht durch einen wunderschönen Wald, bis man die Türme des Schlosses zwischen den Bäumen hervorlugen sieht.
Das Schloss von innen haben wir uns diesmal nicht angeschaut, obwohl ich wahnsinnig gerne auf den Mittelturm gestiegen wäre. Von dort oben hat man einen Blick über die ganze Insel. Allerdings kommt man nur über eine schreckliche gusseiserne Wendeltreppe hoch. Im nächsten Urlaub kann die dann wieder erklommen werden!




Freitag, 25. August 2017

Back at my happy Place


 Das erste Mal war ich 6, als meine Eltern und ich den Sommer auf Rügen verbrachten. Danach gab es für uns erst mal nichts anderes mehr, und so wurde diese Insel zu meiner zweiten Heimat. Und obwohl ich mittlerweile auch viele Sommerurlaube anderorts verbracht habe, irgendwas zieht mich immer wieder her. So war es auch dieses Jahr, meine Lieblingsinsel hatte mich wieder. 
Es ist schon lustig, wie groß der Anteil an Rügen-Fotos in meinen alten Fotoalben ist. Und diesmal habe ich mir einen Spaß daraus gemacht, Kinderfotos an den selben Orten nachzustellen. Nostalgie pur! Wahrscheinlich ist es genau das, was Rügen für mich so magisch macht: Nostalgie!



 Es gab aber auch eine Zeit (die berühmten Teenagerjahre), da fand ich es höchst uncool, an der deutschen Ostseeküste Urlaub zu machen, während meine Freunde sich unter der spanischen, griechischen oder italienischen Sonne bräunen konnten. 
Heute kann ich mir nichts Schöneres vorstellen, als zwischen Bäderarchitektur und Reetdachhäusern zu spazieren, Nachmittage am Strand zu verbringen oder auch neue Orte der Insel zu erkunden. Denn man wird es kaum glauben, aber obwohl ich schon so oft hier war, ich habe noch lange nicht alles gesehen!


Sonntag, 8. Januar 2017

The most magical Christmas

Und so schnell sind die Feiertage auch schon vorbei! Der Weihnachtsbaum ist abgeschmückt und das Wohnzimmer sieht plötzlich wieder ziemlich trostlos und leer aus.
Dieses Mal habe ich die Festtage genossen wie noch nie und schon Wochen vorher darauf hingefiebert. Es ist mir mittlerweile nicht mehr wichtig, Geschenke zu bekommen. Man genießt einfach die Vorfreude auf gemütliche Tage mit der Familie auf dem Sofa. Mit all den Weihnachtsklassikern im Fernsehen, soviel Lebkuchen, dass man platzen könnte und generell viel zu viel von dem besten Essen des ganzen Jahres.
Der Winter wird immer mehr zu meiner Lieblingsjahreszeit, Weihnachten sei Dank. Für nächstes Jahr wünsche ich mir dann nur noch mehr Schnee!