Letzten Sommer habe ich ein paar Euro in eine Einwegkamera investiert. Einfach mal als Experiment, um zu schauen, was dabei wohl herauskommt. Und vielleicht auch, um ein bisschen was von dem Nervenkitzel von früher zurückzubekommen, wenn man nie wusste, ob das Foto etwas geworden ist, und man sich bis zum Entwickeln gedulden musste, um es herauszufinden.
Drei verschiedene Urlaube durfte die Einwegkamera dann auf Film festhalten. Zunächst ging es im Frühsommer für ein verlängertes Wochenende nach Lüneburg. Eine wunderschöne Stadt, in die ich mich sofort verliebt habe. Historische Gassen, sehr viele Pflastersteine und kleine, unabhängige Läden haben für mich einen Charme, mit dem Großstädte einfach nicht mithalten können.
Der Sommerurlaub startete mit einem Wochenende in Berlin, wo ich einen Punkt meiner Bucket List abhaken konnte und Ed Sheeran live im Olympiastadion gesehen habe. Da die darauffolgenden Tage in Berlin aber wahrscheinlich die heißesten des Jahres waren, wollten wir so oft es ging der Hitze der Großstadt entfliehen und haben Ausflüge nach Potsdam gemacht: erst zur Pfaueninsel und dann zum Schloss Sanssouci (wo es immer noch ziemlich heiß war).
Nach Berlin ging es für mich mit dem Zug in den richtigen Sommerurlaub nach Rügen. Zwei ganze Wochen auf meiner Lieblingsinsel mit Sonne, Strand und Meer, was kann schöner sein?
Der letzte Urlaub für meine Einwegkamera war genau genommen nicht mehr im Sommer. Aber als es im Herbst für ein langes Wochenende nach Texel ging, hatten wir Temperaturen über 20 Grad und Sonne pur. Und das an der holländischen Nordsee im Oktober! Das Wetter haben wir so richtig genossen und die Insel mit dem Fahrrad erkundet. Mein persönliches Highlight neben dem unglaublichen Wetter waren aber die Schafe, die man wirklich überall sieht!
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