Samstag, 29. Juni 2019

Just like a Midsummer Nights Breeze



"It is a beautiful time of year where vibrant flowers whisper to us with scented breath, forests and woodlands hang heavy in the summer’s heat and our souls become enchanted with midsummer magic."


Wer mich schon länger kennt, der weiß, dass ich irgendwann unbedingt mal ein richtiges Mittsommer-Fest in einem skandinavischen Land feiern möchte. Da dieser Punkt meiner Bucket List aber noch in unbestimmter Zukunft liegt, habe ich dieses Jahr ganz einfach den Mittsommer zu Hause gefeiert. Man soll die Feste ja schließlich feiern wie sie fallen! 
Und so wurden schnell einige Wildblumen vom nächsten Feld gesammelt und zu einem wunderschönen Blumenkranz gebunden. Das war mein allererster Blumenkranz überhaupt und jetzt kann ich auch verstehen, wieso die Schweden ihr Mittsommer so lieben. Denn wer möchte sich nicht einmal im Jahr wie eine kleine Blumenelfe fühlen?! 
Im weißen Kleidchen und mit einem Blumenkranz geschmückt, saßen wir dann also im Garten unter dem Apfelbaum und haben uns den Bauch mit selbstgebackenen Rhabarberkuchen vollgeschlagen. Abends gab es dann noch einen Hugo mit selbstgemachtem Holunderblütensirup. Was kann es Schöneres geben an langen Sommertagen?

Samstag, 4. Mai 2019

Ein Tagesausflug auf Mallorca

Ein Mietwagen ist für mich in einem Mallorca-Urlaub essentiell, um viele Tagesausflüge machen zu können und neue Orte kennenzulernen. Hier folgt nun ein beispielhafter Tagesausflug aus meinem Urlaub mit drei verschiedenen Stationen.

Valldemossa
Über dieses idyllische Bergdorf habe ich nur Gutes gehört, bin aber selbst noch nie dort gewesen. Deshalb stand es ganz oben auf meiner Liste. Direkt nach dem Frühstück ging es also los Richtung Norden. Angekommen in Valldemossa hat es uns zuerst in eine sehr touristische Hauptstraße verschlagen. Aber glücklicherweise kann man von dort überall in schmalere Gassen abbiegen und dann an den malerischen Steinhäusern entlangschlendern.Ich habe es sehr genossen, einfach der Nase nach zu laufen und an jeder Ecke von einer noch schöneren Gasse mit etlichen Blumenkübeln an den Hauswänden überrascht zu werden.
Auch das ehemalige Kartäuserkloster, in dem der Komponisten Frédéric Chopin einige Monate verbracht hat, musste ich mir auf jeden Fall anschauen. Ich liebe solche historischen Gebäude, die einen in eine andere Zeit versetzen können. Abgerundet wurde dieser Besuch dann mit einem kleinen Chopin-Konzert am Klavier.



La Granja
Nicht weit entfernt von Valldemossa liegt das Landgut La Granja, die zweite Station an diesem Tag. Im Grunde ist es ein ganz normales Freilichtmuseum, in dem man Einblicke in das Leben der Menschen vor 200 Jahren bekommt, nur eben eines mit mallorquinischem Flaire. Und mit einem großen Wasserfall. Und mit einer Weinverkostung zu jeder Zeit. Ich könnte jetzt noch viel mehr Vorzüge aufzählen (die zwei Tage alten Katzenbabys zum Beispiel, die wir in der Scheune gesehen haben), aber es reicht eigentlich zu sagen, dass La Granja eine wunderschöne Anlage ist und sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt!



Café Cassai in Ses Salines
Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft im Süden kamen wir durch das Örtchen Ses Salines und haben im Vorbeifahren ein wunderschönes Café mit mintgrüner Außenfassade entdeckt. Und weil wir an diesem Tag sowieso noch keinen Kaffee getrunken hatten, haben wir spontan im Café Cassai Halt gemacht. Der Außenbereich des Cafés liegt zwischen zwei Häusern und ist recht schmal, aber mit unglaublich vielen Pflanzen und Lichterketten geschmückt. Es macht einen leicht rustikal-urbanen Eindruck, denn man hat das Gefühl, man sitzt in einem Haus, kann aber gleichzeitig hoch in den blauen Himmel schauen. Hach, ich lieb's.
Dieses Café zu finden war für mich ein echter Glücksfall und ich werde auf jeden Fall wiederkommen. Man kann dort auch wunderbar frühstücken und abendessen. Und morgens und abends leuchten dann auch die Lichterketten und machen das Café Cassai zu einem wirklich magischen Ort.




Dienstag, 30. April 2019

In der kleinen Maurenbucht

Wann immer ich am Meer Urlaub mache, bin ich auf der Suche nach absoluten Geheimtipps. Die von Menschenmassen überlaufenen Strände reizen mich überhaupt nicht, ich möchte lieber die kleinen versteckten, naturbelassenen Buchten ganz für mich haben. In diesem Mallorca-Urlaub habe ich dann tatsächlich einen solchen versteckten Ort gefunden: Die Caló des Moro oder auf deutsch die kleine Maurenbucht. Was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick.
Genau so habe ich mir meinen Traumstrand immer vorgestellt. Hier hätte ich mit einem guten Buch, etwas Proviant und der richtigen Gesellschaft ohne Probleme einen ganzen Tag verbringen können!




Man geht von der Cala s’Almunia (die übrigens auch wunderschön ist) auf einem Pfad nach Nordosten und kommt so zur Caló des Moro. Von der Bucht aus kann man auf beiden Seiten die Steilküste entlangwandern. Oder man klettert bis zum Sandstrand herab.
Und obwohl der Weg bis dort unten ziemlich steinig und abenteuerlich ist, werde ich auf jeden Fall wiederkommen. Denn ich habe meinen absoluten Lieblingsort auf Mallorca gefunden und hoffe, dass er noch sehr lange so wunderschön unberührt bleibt!





Samstag, 27. April 2019

Von Feigen, Fischerbooten und ganz viel Nostalgie

Mallorca in der Nebensaison, für mich kann es nichts Schöneres geben. Man muss sich nicht mit überlaufenen Stränden abfinden und die Temperaturen sind noch nicht so heiß, sondern angenehm frühlingshaft warm, aber trotzdem wärmer als zu Hause. Ich bin nämlich absolut kein Sommermensch und kann mit Hitze so gar nichts anfangen. Urlaub auf Mallorca im April klingt also perfekt für mich.


Das erste Ausflugsziel in diesem Urlaub war eine alte Liebe: Cala Figuera, ein wunderschönes Fischerdorf im Südosten der Insel. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft ich schon dort war, aber es ist immer wieder einen Besuch wert. Vor allem den Weg am fjordähnlichen Hafen entlang darf man sich nicht entgehen lassen. Prächtige Feigenbäume, das leuchtend blaue Meer und überall im Wasser dümpelnde Fischerboote geben dem Ort eine einzigartige Atmosphäre. Und wenn man den Fischern dann auch vor ihren Häuschen bei der Arbeit zusehen kann, hat man das Gefühl, in Cala Figuera steht die Zeit noch still.


Samstag, 20. April 2019

Die ultimativen Ostereier-Kekse

Was für ein wunderschönes Osterwochenende! Gutes Frühlingswetter macht mich einfach unglaublich glücklich. Und wenn man bedenkt, dass ich letztes Jahr um diese Zeit noch Fotos von Schnee-Osterhasen gemacht habe, muss man sich eigentlich doppelt über das tolle Wetter zu Ostern freuen!
Meine Oster-To-Do-Liste habe ich auf den letzten Drücker dann auch abgearbeitet. Die Osterkränze hängen im Fenster, Eier wurden ausgepustet und bemalt, und ein geschmückter Osterstrauch steht im Haus.
Zusätzlich habe ich mir dieses Jahr aber in den Kopf gesetzt, zu Ostern unbedingt Kekse backen zu müssen, denn wer sagt denn, dass man Kekse nur zu Weihnachten backen kann?! Herausgekommen sind diese zuckersüßen Ostereier-Kekse mit Zitronen-Vanille-Geschmack:



Sonntag, 31. März 2019

Walking to the Silver Creek

An diesem wunderschön sonnigen letzten Wochenende im März haben meine Familie und ich beschlossen, einen Ausflug mit Picknick in der Natur zu machen. Und man muss auch nicht immer weit fahren, um tolle neue Orte zu entdecken. Es stellte sich nämlich heraus, dass es bei uns quasi um die Ecke einen Ort namens Silberbachtal gibt, der von Wanderern hoch gelobt wird. Und das Silberbachtal hat wirklich nicht enttäuscht!


Den Namen hat das Tal, weil dort vor langer Zeit tatsächlich Silber im Bach gefunden wurde, allerdings nur in geringen Mengen. Und weil der Bach auch ohne Silberfunde einen silbrigen Schimmer hat, ist der Name immer noch passend. 
Begleitet vom Vogelzwitschern und Plätschern geht man die ganze Zeit direkt am Bach entlang. Stellenweise kann es auch abenteuerlich werden, sei es ein umgestürzter Baumstamm quer über dem Weg, oder eine breite Stelle im Bach, die auf Trittsteinen überquert werden muss. Der Weg am Bach entlang war schon im März wunderschön und sehr naturbelassen. Aber ich kann mir vorstellen, dass es dort im Sommer noch etwas schöner sein könnte. Es war auf jeden Fall nicht mein letzter Besuch im Silberbachtal!



Sonntag, 24. März 2019

About last Summer

Letzten Sommer habe ich ein paar Euro in eine Einwegkamera investiert. Einfach mal als Experiment, um zu schauen, was dabei wohl herauskommt. Und vielleicht auch, um ein bisschen was von dem Nervenkitzel von früher zurückzubekommen, wenn man nie wusste, ob das Foto etwas geworden ist, und man sich bis zum Entwickeln gedulden musste, um es herauszufinden.
Drei verschiedene Urlaube durfte die Einwegkamera dann auf Film festhalten. Zunächst ging es im Frühsommer für ein verlängertes Wochenende nach Lüneburg. Eine wunderschöne Stadt, in die ich mich sofort verliebt habe. Historische Gassen, sehr viele Pflastersteine und kleine, unabhängige Läden haben für mich einen Charme, mit dem Großstädte einfach nicht mithalten können.


Der Sommerurlaub startete mit einem Wochenende in Berlin, wo ich einen Punkt meiner Bucket List abhaken konnte und Ed Sheeran live im Olympiastadion gesehen habe. Da die darauffolgenden Tage in Berlin aber wahrscheinlich die heißesten des Jahres waren, wollten wir so oft es ging der Hitze der Großstadt entfliehen und haben Ausflüge nach Potsdam gemacht: erst zur Pfaueninsel und dann zum Schloss Sanssouci (wo es immer noch ziemlich heiß war).
Nach Berlin ging es für mich mit dem Zug in den richtigen Sommerurlaub nach Rügen. Zwei ganze Wochen auf meiner Lieblingsinsel mit Sonne, Strand und Meer, was kann schöner sein?


Der letzte Urlaub für meine Einwegkamera war genau genommen nicht mehr im Sommer. Aber als es im Herbst für ein langes Wochenende nach Texel ging, hatten wir Temperaturen über 20 Grad und Sonne pur. Und das an der holländischen Nordsee im Oktober! Das Wetter haben wir so richtig genossen und die Insel mit dem Fahrrad erkundet. Mein persönliches Highlight neben dem unglaublichen Wetter waren aber die Schafe, die man wirklich überall sieht!


Montag, 25. Februar 2019

Wochenglück-Rückblick 250219 | Frühlingserwachen


Vor kurzem bin ich über einen Artikel gestolpert, dessen Konzept mir sehr gut gefallen hat: Ein Wochenrückblick, in dem man sich die Frage stellt, was einen in der vergangenen Woche glücklich gemacht hat. Ich habe das Gefühl, durch diese einfache Frage vergisst man nicht, auch die kleinen Dinge des Lebens wertzuschätzen. Einen Wochenglück-Rückblick zu schreiben, möchte ich deshalb jetzt ausprobieren, auch wenn ich nicht den Anspruch an mich selbst habe, jede Woche einen zu schreiben. Aber wer weiß, vielleicht folgen hiernach ja noch weitere..

Frühlingsblüher
Im Garten sprießen die ersten Krokusse und Perlhyazinthen aus der Erde. Der Anblick dieser Frühlingsbringer macht mich so glücklich. Jeden Tag mache ich eine Runde durch den Garten und schaue nach, ob sie auch endlich anfangen zu blühen.

Self-Care im Alltag
Nach einem anstrengenden Arbeitstag diese Woche habe ich erst einen Mittagsschlaf (oder eher Spät-Nachmittags-Schlaf) gemacht und danach auf dem Sofa Blaubeer-Pfannkuchen zu Abend gegessen, während eine Folge Germany's next Topmodel im Fernsehen lief. Das klingt vielleicht erst mal sehr banal, aber es war meine Art, mich für einen langen Tag und eine fast geschaffte Arbeitswoche zu belohnen.

Lieblingslieder im Radio
 Das Lied "Love Someone" von Lukas Graham ist mir in den letzten Tagen häufiger im Radio begegnet und ich habe mich jedes mal so sehr darüber gefreut, weil ich dieses Lied so unfassbar schön finde. Außerdem ist es für mich in einer Zeit, in der man dank Smartphone auf Knopfdrück alles hören kann was man möchte, nochmal besonderer, ein Lieblingslied im Radio zu hören. Zum einen, weil man nicht damit rechnet und dann positiv überrascht wird. Und zum anderen habe ich dann immer das Gefühl, jemand anderes hat gerade dieses Lied ausgesucht und macht mir damit eine Freude. Es klingt jetzt wahrscheinlich ziemlich bescheuert, aber ich freue mich jedes Mal wie ein Schneekönig, wenn ich beim Autofahren ein Lieblingslied im Radio höre, auch wenn ich es ansonsten jederzeit selbst abspielen könnte.

Milde Temperaturen und viel Sonne
Das sensationelle Frühlingswetter mit blauem Himmel und Sonne pur hat meine Stimmung so sehr gehoben. Ich bin tatsächlich sogar ein bisschen in Urlaubsstimmung gekommen, was vielleicht dann doch nicht so günstig ist, weil ich vor dem nächsten Urlaub im April noch so einiges zu erledigen habe. Aber diese Woche habe ich versucht, so viel Sonne wie möglich zu tanken! Es kam sogar schon zum ersten Spaziergang des Jahres ohne dicke Jacke. Dabei habe ich dann auch am strahlend blauen Himmel den ersten Schwarm Zugvögel zurückkommen sehen.



Dienstag, 29. Januar 2019

Nothing burns like the Cold



Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, dem Winter nach der Weihnachtszeit (sprich Januar/Februar) eine faire Chance zu geben und mich nicht wie sonst immer über die kurzen, tristen Tage zu beklagen und den Frühling herbeizusehnen. Dafür habe ich mir einige Projekte überlegt, die man nur im Winter umsetzen kann. Und als letzte Woche die Temperaturen konstant unter Null Grad gefallen waren, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und bin eines der Projekte angegangen: Windlichter aus Eis herstellen.
Das Ergebnis ist wunderschön geworden. So schön, dass ich ungefähr 80 Fotos machen musste und mir dabei trotz Handschuhen fast die Finger abgefroren hätte. Aber ich finde, es hat sich gelohnt!