Samstag, 9. September 2017
The Cure for everything is Salt Water – Sweat, Tears or the Sea
Unseren letzten Abend haben wir traditionellerweise mit einem Cocktail auf der Selliner Seebrücke ausklingen lassen. Und auch wenn ich jetzt schon einige Tage zu Hause bin, am liebsten würde ich direkt ins Auto steigen und wieder Richtung Norden fahren.
Dank meiner Lieblingsinsel befinde ich mich in einem ziemlichen Zwiespalt: Auf der einen Seite will ich so viele neue Orte wie möglich entdecken, auf der anderen Seite ist es für mich völlig selbstverständlich, den Sommer auf Rügen zu verbringen. Zum Glück habe ich ja noch viel Zeit um sowohl auf der Welt herumzukommen, als auch Rügen einen Besuch abzustatten.
Mittwoch, 6. September 2017
Of flint Pebbles and holy Stones
Nach einem längeren Fußmarsch durch Wälder und Brennnesselsträucher, wobei man den zahlreichen Mückenschwärmen ausweichen muss, öffnen sich vor einem die Feuersteinfelder. Bleibt man nur im vorderen Teil, kann einem das wahre Ausmaß der Größe gar nicht bewusst werden. Aber sobald man den Bereich mit den Heideinseln und Sträuchern hinter sich gelassen hat, erblickt man tatsächlich das Steinerne Meer. Und dann versteht man auch, warum es so heißt.
Und wie wahrscheinlich alle anderen Besucher auch, haben wir uns direkt auf die Suche nach einem Hühnergott gemacht.
Zur Erklärung, Hühnergott = vom Wasser ausgehöhlter Feuerstein mit einem Loch.
Aber weil wir wohl nicht die Ersten mit dieser Idee waren, blieb unsere Suche nach einem Glücksbringer leider erfolglos.
Montag, 4. September 2017
See the Line where the Sky meets the Sea?
Die Kreidefelsen sind wohl das Wahrzeichen von Rügen. Und weil ich bei meinem letzten Besuch 8 Jahre alt war und ziemlich seekrank auf einem Tourischiff daran vorbeigefahren bin, konnte ich mich kaum noch daran erinnern. Also sind wir diesmal an Land geblieben und haben diesen tollen Blick für einige Zeit auf uns wirken lassen.
Am Abend waren wir auf Empfehlung im Kleinbahnhof Sellin, einem alten Bahnhofsgebäude, das heute als Restaurant genutzt wird, aber nichts von seiner nostalgischen Bahn-Atmosphäre verloren hat. Wie sehr ich Gebäude liebe, die einen in eine andere Zeit versetzen!
Mit Blick auf den immer mal vorbeikommenden Zug konnten wir also typisch norddeutsches Essen a.k.a. Fisch genießen.
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